Es scheint fast schon üblich zu sein, dass die "Fass und Kanne" nicht einfach zu haben ist. Die z-Jollen-Crews verfolgten gebannt die Voraussagen von 5-7 Windstärken, sinkenden Temperaturen und ordentlich Regen. Da stellte sich nicht nur die ein oder andere Kleiderfrage. An der Startlinie scharrten dann immerhin sieben z-Jollen mit den Hufen. Doch schon auf der ersten Vorwindstrecke dezimierte sich das Feld. Und auf der Ziellinie auf dem Seddinsee waren es dann nur noch 5. Die zweite Wettfahrt sorgte zwar nicht mehr für weiteren Schwund, dafür für viel Badespaß. Der Titel des "Bademeisters" wurde lange hart umkämpft und erst kurz vorm Hafen entschieden. 

All das focht die Siegercrew auf der z280 nicht an, die unbehelligt ihre Bahnen zog. Und die sich jetzt mit der Frage herumschlagen muss, ob sie jetzt eine "Sammelplakette" für das Siegerfass für die letzten drei Jahre in Auftrag geben kann. Die Kanne für den Ersten im zweiten Drittel fand ebenfalls einen freudigen Gewinner, der sich jetzt zwischen die Gewinner der letzten 58 Jahre drängen muss. Alle Details zu den Platzierungen findet Ihr wie immer unter "Regatten".

Am Nachmittag zog der z-Jollen-Zirkus mit Sack und Pack durch einen apokalyptischen Schauer gen Müggelsee. Dort erwartet uns aller Voraussicht nach der Müggelpreis am nächsten Wochenende bei tropischen Temperaturen.

Der Dank geht wie immer an die großartigen Gastgeber von der Insel für eine brutal sportliche Regatta, wiederbelebende Verpflegung, gute Stimmung, T-Shirts und eine abschließende und allerletzte Fahrt mit dem alten "Bruno" zurück ans Festland.